12. Von den besten lernen + Jeden Tag dazu lernen!

Nachdem ich mir einige Biografien über die allerbesten Sportler angeguckt hatte, gab es nahezu immer eine auffällige Gemeinsamkeit, die die Guten von den Allerbesten unterscheidet – nämlich das Ziel und die Motivation:

Interessanter Weise ging es bei den Allerbesten (z.B. Christiano Ronaldo, Lance Armstrong) nicht darum der beste zu sein, sondern in erster Linie darum jeden Tag dazu zu lernen und jeden Tag ein kleines Stückchen besser zu werden.

Lance Armstrong versuchte den Rekord an seinem Hausberg jeden Tag noch weiter um 1 Sekunde zu unterbieten.

Dabei handelt es sich um regelmäßig messbare Ziele, wobei sich die allerbesten Spitzensportler auf die eigenen Fähigkeiten und nicht auf die der Konkurrenten fokussieren – also jeden Tag eine neue Motivation!

Die weltweite Nr. 1 zu werden ist dagegen höchstens 1-2 mal jährlich messbar und natürlich stark abhängig von der Performance der Konkurrenz – und mal ehrlich. Selbst wenn diese Sportler einmal die Nr. 1 wurden, dann konnte man in der Regel beobachten, dass schon kurze Zeit später (aufgrund der fehlenden Motivation) zunächst einmal der große Fall kam!

Bezogen auf den Unternehmenskontext bedeutet das, dass wir uns regelmäßig anhand der 4 Kriterien messen sollten.

Guckt man sich die Eigenschaften großer Unternehmer und Persönlichkeiten an (Steve Jobs, Mahadma Gandhi, etc.) dann kristallisieren sich auch hier interessante Muster heraus, die diese Menschen offensichtlich erfolgreich gemacht hatten:

Immer wieder zeigt sich eine gewisse Radikalität, wobei das Ergebnis der Unternehmung wichtiger erscheint als alles andere. Das heißt für diese Menschen gab es eben nix das wichtiger war als deren Vision. Und hierbei sei gesagt: Jede Vision hat seinen Preis!

So hatte zum Beispiel Steve Jobs seine eigene Tochter verleugnet und Mahadma Gandhi weigerte sich mit seiner Frau zu schlafen, da er all seine Aufmerksamkeit seiner Vision widmen wollte. Auch wenn man nun über diese Tatsachen streiten kann zeigt sich eines deutlich: Wenn die Vision (im Vergleich zu allen anderen) zur wichtigsten Aufgabe wird, dann werden wir nahezu um den Faktor 70% effektiver.

Eine dieser Vision könnte eben auch sein, eine gesellschaftlich sinnvolle und performante Selbstorganisation mit maximalen Kundennutzen aufzubauen – auch hier können wir von Vorbildern lernen. Und dazu kommen wir im nächsten Beitrag: Das Beispiel Buurtzorg, Favi & Co.

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