14. Umgang mit Angst

Die falsche Einstellung zu Angst und Versagen hindert uns daran unsere Träume zu leben und/oder sinnvolles konsequent umzusetzen!

Dahinter steckt folgender, weit verbreitete Glaubenssatz: „Scheitern bedeutet versagen und ist das Schlimmste was es gibt!“

Erfolgreiche Menschen (und auch erfolgreiche Unternehmen) würden wohl eher behaupten: „Nix zu wagen und nicht konsequent seine Vision zu verfolgen bedeutet versagen und ist das Schlimmste der Welt. Dabei ist scheitern nicht schön, aber ok, wenn ich daraus lerne und danach wieder aufstehe!“

Gucken wir mal auf die Gründung von Hiwaii zurück:

Ich selbst war aufgrund eines Hauskaufs (würden ich heute wohl eher in finanzielle Unabhängigkeit investieren) an ein hohes, fixes Einkommen gebunden. Immer wieder musste ich mir (auch wenn das vermutlich ein gut gemeinter Rat war) anhören „Wow, das ist aber mutig“, „Die Sicherheit deiner Familie steht an erster Stelle“, „Du solltest dich unbedingt erstmal mit einem Job absichern, bevor du etwas gewagtes wagst“!

Was würde genau das für mich aber bedeuten?

Vor lauter Angst zu scheitern, würde ich mit dieser Einstellung vermutlich auf meinen aktuellen Job konzentrieren oder meine Zeit erstmal in Bewerbungen investieren anstatt konsequent an meinem Lebenstraum und meiner Erfüllung zu arbeiten.

Mein Fazit: Selbst mit dem Wissen, dass das Vorhaben natürlich auch scheitern kann wäre für mich das größte Versagen meinen Traum nicht konsequent zu verfolgen. Schließlich dreht sich die Welt weiter und es werden sich immer wieder Chancen ergeben, den eigenen Traum zu leben!

Vor lauter Angst keine Entscheidung treffen:
Neben der Frage der Priorität kommt noch eine entscheidende Komponente hinzu – die meisten Menschen treffen aufgrund ihrer Angst vor Verschlechterung erst dann echte Entscheidungen, wenn es aufgrund des Schmerzes gar nicht mehr anders geht.

Dabei handelt es sich um eine evolutionäre Reaktion: Auch zu Zeiten der Primaten verließ man nicht ohne weiteres einfach mal so seine Heimat oder gar seinen Stamm. Erst wenn es aufgrund der Situation zum absoluten MUSS wurde (z.b. es gab kein Essen, usw.), wagte man den Weg in das Unbekannte. Bei vielen Menschen überwiegt dieses Bedürfnis nach Sicherheit dem Bedürfnis nach Wachstum und Neuem.

Im Unternehmenskontext bedeutet das zum Beispiel:
Vor lauter Angst eine falsche Strategie zu haben und sich zu bewegen wird der schlechteste Weg gewählt – nämlich gar keine Strategie!

Im nächsten Beitrag kommen wir zum Thema: Heilung des Planeten

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