16. Auswahl der richtigen Framworks

Auch wenn Selbstorganisation eine tolle Vorstellung ist, sollten wir bedenken, dass die meisten von uns im bisherigen Arbeitsleben nicht in einer selbstorganisierten Struktur gearbeitet haben und daher die neue Arbeitsweise erst erlernen und verinnerlichen müssen.

Ähnlich zum SCRUM Framework gibt es auch bei der Selbstorganisation Frameworks (z.B. Holokratie, Soziokratie 3.0, etc.), an denen wir uns orientieren können. Dabei sollten wir jedoch immer explizit im Hinterkopf behalten, dass es sich lediglich um allgemeine Modelle handelt, welche mit 100%iger Sicherheit in der Realität nicht immer alle Probleme lösen werden.

Jedes der Modelle hat seine Stärken und Schwächen. Zum Beispiel wird die Holokratie als eine Art Betriebssystem angesehen, wobei den Mitarbeitern einfach entsprechend der Code auf die Festplatte gespielt wird. Es wird hierbei die Emotion und das menschliche Verhalten nicht wirklich berücksichtigt.

Es ist dabei entscheidend, dass wir das Modell nicht als einzige Optionen sehen, sondern unsere Engpässe weiterhin bewusst wahrnehmen, sodass wir jederzeit mit sinnvollen Abweichungen und/oder eigenen spezifischen Prozessen reagieren können. Den das Meiner Meinung nach am besten funktionierende „Framework“ ist die Engpasskonzentration – d.h. wir nehmen einen Engpass nach dem anderen bewusst war und beseitigen diese aktiv mit exzellenten Lösungsvarianten.

Dadurch gelingt es uns zudem auch außerhalb von Prozessen unsere Wahrnehmung und somit auch unsere Handlung entsprechend produktiv auszurichten. Im Webinar wird die Engpasskonzentration etwas genauer unter die Lupe genommen.

Daher nun auch schon weiter zum nächsten Thema: Wahl des Investors

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